Events & Training

Wann und wo wir HEMA trainieren

Trainingsthemen 2025/26

MonateThema
Juli/August 26Quellenvergleiche
September/Oktober 26Dolch
November/Dezember 26Beinarbeit: Distanz und Winkel
Januar/Februar 27Langes Messer
März/April 27Trainingspartner: Kooperation und Scripting
Mai/Juni 27Technik und Taktik

Noch nie mit uns trainiert?

Probetraining FAQ

Mitteilungen

1. Alpine Guard HEMA Cup

17. September 2026

Am Wochende des 5. & 6. Septembers 2026 fand der erste Alpine Guard HEMA Cup in Zürich statt.

Fantasy Basel 2026

28. Mai 2026

Gladius et Codex war auch dieses Jahr an der Fantasy Basel mit einem grossen Stand vertreten. Zusammen mit HEMA-Enthusiasten anderer schweizer Vereinen, haben wir Fragen beantwortet, historische Techniken demonstriert und ein mini-Turnier veranstaltet. In Workshops durften Interessierte selbst sich am Langschwert versuchen. Vielen Dank allen, die mitorganisiert haben!

Anlässe

Rising Star Turnier 2026

Oktober 31, 2026

Sa, 31.10.2026, 11:30 Uhr Sporthalle Neumünster, Zürich Für alle Anfänger:innen ab 16 Jahren, mit höchstens 2 Jahren HEMA-Erfahrung und bisher höchstens einem öffentlichen Turnier

Jubiläumsfest 25 Jahre

August 27, 2027

–

August 29, 2027

Gladius et Codex wird 2027 25 Jahre alt! Wir möchten dies gemeinsam mit allen Mitgliedern, ihren Familien und Freunden feiern. Bitte halte Dir das Wochenende vom 27 – 29 August 2027 frei! Infos folgen.

Trainingstermine

Unsere wöchentliche Trainings in Zürich und Basel

Die Semesterangaben orientieren sich an den Frühlings- und Herbstferien der öffentlichen Schulen der Stadt Zürich.

Trainingsausfälle

Trainingsfokus

Unser Training dient dem Studium und Training der historischen Fechtkünste aus dem europäischen Raum (Historical European Martial Arts – HEMA). Ziel ist es, sich die Techniken des Fechtens mit historischen Waffen anzueignen, ein tieferes Verständnis für die Kampfsysteme zu entwickeln und den Freikampf zu ermöglichen.

Philosophie

Unter historischem Fechten verstehen wir das Fechten nach Systemen, welche eine gewisse Zeit nicht mehr unterrichtet oder genutzt wurden. Insbesondere gibt es keine direkte Überlieferung lebendiger Meister an ihre Schüler mehr. Diese Linien sind gebrochen. Die Techniken, die wir erlernen, sind damit zwangsläufig moderne Interpretationen historischer Fechtbücher. Daher sind wir gefordert, unser Verständnis ständig zu hinterfragen, unter Druck im Sparring oder in Wettkämpfen unser Verständis und Können zu testen und unsere Interpretationen immer wieder zu revidieren.

Da es keine direkte Überlieferung von den historischen Meistern gibt, ist Gladius et Codex auch nicht eine traditionelle Kampfsportschule. Wir verstehen uns vielmehr als Plattform, um das Fechten mit historischen Waffen neu zu entdecken. Nebst geführtem Training planen wir deshalb bewusst Zeit für freies, selbst-organisiertes Training ein, regen zum selbständigen Studium historischer Texte an und sind offen Altes zu hinterfragen.

Unser Trainingsangebot beruht weitgehend auf der Leidenschaft und Initiative der Fechtenden. Jede und jeder kann sich in Texte, Techniken und Waffen der Vergangenheit selbständig oder mit der Hilfe Anderer einarbeiten und das so erlangte Wissen weitergeben. Unsere Trainer sind somit lediglich die Spitze des Eisberges.

Trainingsaufbau

Gladius et Codex bietet drei verschiedene Trainingsarten an:

  • Geführtes Training / Basistraining
  • Training für Fortgeschrittene
  • Freies Training und Sparring

Im geführten (Basis-)Training bieten Trainer ein Programm zu einem Thema oder einer Gruppe von Techniken an. Dabei geben wir all denen, welche sich nicht tiefer mit den historischen Quellen befassen (wollen), die Möglichkeit dennoch das historische Fechten zu erlernen. Inhalt und Intensität werden auf die Trainierenden angepasst. Im Basistraining werden Basistechniken und -kompetenzen bei tiefer Intensität geübt. Das Basistraining eignet sich daher besonders auch für Einsteiger, was Fortgeschrittene aber nicht davon abhält auch davon zu profitieren.

Das Training für Fortgeschrittene ist in der Regel auch ein geführtes Training. Der Inhalt kann auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst werden. Dieses Training findet mit vollständiger Schutzausrüstung statt und ist in der Regel von mittlerer bis hoher Intensität.

Im freien Training und Sparring überlassen wir es den Fechtenden ihre Themen, Ziele und Trainingsformen selbstständig zu verfolgen. Eigeninitiative ist hier wichtiger als reines Können und Wissen. Diese Trainings sind sehr vielseitig: von Turniervorbereitung über historische Interpretation bis zur selbständigen Verfeinerung erlernter Kompetenzen findet hier alles seinen Platz.

Waffen und Stile

Gladius et Codex heisst alle, die sich mit dem historischen Fechten Europas (HEMA) auseinandersetzen, willkommen. Dabei ist es ganz egal, welche Waffen und Stile gefochten werden.

Langschwert und Säbel erfreuen sich grosser Beliebtheit und vergleichsweise viele historische Texte sind breit verfügbar. Wir sind der Meinung, dass diese Waffen sich auch gut für Einsteiger eignen. Daher bieten wir wöchentlich geführte Trainings in Langschwert und Säbel an. Um Anfängern den Einstieg zu erleichtern, orientiert sich unser Basistraining im Langschwert mehrheitlich an der deutschen Tradition des Fechtmeisters Johannes Lichtenauer (um 1400) und den darauf aufbauenden Glossen des 15. Jh.

Daneben üben wir uns regelmässig in anderen Stilen und Waffen aus dem europäischen Raum wie dem langen Messer, der Hellebarde, dem Dolch und dem historischen Ringen. Schwert und Buckler, Rapier, Sicheln, Speer, Zweihänder/Montante und Bajonette tauchen im freien Training oder Seminaren immer wieder bei uns auf.